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[SPOILER] WoW könnte eine seiner ältesten Figuren töten: Datamining macht Fans nervös

Lady Liadrin begleitet Spieler in World of Warcraft bereits seit fast zwei Jahrzehnten. Doch ausgerechnet der kommende Mini-Raid von Patch 12.1.5 könnte für die Anführerin der Blutritter zum letzten Gefecht werden. Neue Datamining-Funde vom PTR sorgen jedenfalls für ziemlich düstere Spekulationen.

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Mit Patch 12.1.5 bekommt World of Warcraft: Midnight einen neuen Mini-Raid. „Die Entfesslung von Kith’ix“ besteht aus nur einem Boss und bildet das große Finale der Geschichte rund um Quel’Thalas und Zul’Aman.

Blizzard hat bereits offiziell bestätigt, dass wir dabei nicht alleine kämpfen. Lady Liadrin steht den Spielern im Kampf gegen den C’Thraxxi-General Kith’ix zur Seite.

Und genau hier wird es interessant. Dataminer haben nämlich bereits Fähigkeiten des Bosskampfes gefunden. In der letzten Phase setzt Kith’ix demnach „Eightfold Eclipse“ ein. Die Beschreibung verrät, dass sich die Finsternisse schließlich auf Liadrin konzentrieren und ihr Licht auslöschen. Für die Spieler bedeutet das zunächst einen klassischen Enrage beziehungsweise Wipe: Schafft die Gruppe Kith’ix nicht rechtzeitig, sterben alle.

Ob diese Mechanik auch erzählerisch Liadrins Tod bedeutet, wissen wir allerdings noch nicht.

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Lady Liadrin stellt sich gemeinsam mit den Spielern Kith’ix entgegen. Doch ausgerechnet dieser Kampf könnte ihr letzter werden. · Foto: Blizzard

Ein zweiter Fund ist deutlich verdächtiger

Für wesentlich mehr Spekulationen sorgt ein weiterer Eintrag aus Patch 12.1.5. Dataminer haben einen Zauber mit dem Namen „Blade of the Blood Knight Matriarch“ entdeckt.

Die dazugehörige Beschreibung lautet sinngemäß: Es handelt sich um Lady Liadrins geschätztes Schwert – und Salandria wollte, dass wir es bekommen. Das klingt verdächtig nach einem Abschiedsgeschenk.

Salandria ist dabei keine zufällige Blutelfe. Sie ist Liadrins Schülerin und Adoptivtochter und wurde über die Jahre selbst zu einer Blutritterin. Dass ausgerechnet sie uns Liadrins persönliche Waffe überreicht, lässt deshalb durchaus vermuten, dass die Matriarchin sie nach dem Kampf nicht mehr selbst benötigt.

Bestätigt ist damit allerdings noch nichts. Das Schwert könnte aus einem anderen erzählerischen Grund weitergegeben werden – oder Blizzard spielt ganz bewusst mit den Erwartungen der Spieler.

Für die Blutelfen wäre ihr Tod ein gewaltiger Verlust

Sollte Blizzard Liadrin tatsächlich sterben lassen, würde eine der ältesten noch aktiven Figuren der Blutelfen verschwinden. Die ehemalige Priesterin ist bereits seit The Burning Crusade Teil von World of Warcraft und führt den Orden der Blutritter an.

Gewissheit dürften wir spätestens bekommen, wenn Blizzard die Geschichte von Patch 12.1.5 vollständig auf dem PTR testen lässt. Der Kith’ix-Raid selbst soll am 16. September erstmals auf Heroisch und Mythisch getestet werden.

Bis dahin bleibt Liadrins Schicksal offen. Die Kombination aus einem Boss, der ausdrücklich versucht, ihr Licht auszulöschen, und einer persönlichen Waffe, die Salandria anschließend an uns weitergibt, sieht für die Matriarchin allerdings nicht gerade beruhigend aus.

NXT/GAME glaubt: Liadrin wird den Kampf nicht überleben

Wir bei NXT/GAME würden nach den bisherigen Hinweisen leider darauf wetten, dass Lady Liadrin den Kampf gegen Kith’ix nicht überleben wird. Vor allem die letzte Phase des Raids, in der Liadrin noch einmal ihre gesamte Kraft aufbringt, um uns zu retten, klingt verdächtig nach einem letzten großen Heldenmoment. Sollte es tatsächlich so kommen, hätten wir uns für eine Figur wie Liadrin allerdings einen anderen Abschied gewünscht. Kith’ix mag ein uralter und mächtiger Gegner sein, trotzdem fühlt es sich etwas seltsam an, wenn eine derart wichtige Warcraft-Figur ausgerechnet gegen einen Boss fällt, der erst kurz zuvor wieder ins Rampenlicht gerückt ist. Mit Xal’atath hat Blizzard schließlich einen Gegenspieler aufgebaut, bei dem Liadrins möglicher Tod deutlich mehr Gewicht gehabt hätte.

Quellen: Wowhead / Blizzard

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